Von der Papierform (Elozahlen) hätte es locker reichen müssen. Und so begann es auch: Nach gut 2 Stunden war die Partie Hadorn, R. ggen Gerber Ludovic (der jüngste im Team von Court) entschieden - er liess sich - obwohl seit dem 7. Zug mit einem Turm weniger - die Sache bis einen Zug vor dem Matt zeigen. Also 1:0 für Biel. Bald darauf machte Uebelhart Françis am 5. Brett mit Weiss remis gegen Lesnjak Joh. Nach dem er es verpasst hatte, im Mittelspiel seine Mittelbauern zu aktivieren, resultierte ein Bauernendspiel mit je 5 Bauern, das nicht zu gewinnen war.
Danach fuhr Kälberer Ruedi mit Weiss an Brett 3 gegen Steiner K. den wohl schönsten Sieg ein - in einer komplizierten Stellung behielt er die Übersicht und konnte den vollen Punkt buchen. Also 2,5:0,5.
Doch wie so oft - es sollte noch spannend werden.
Nach knapp 4 Stunden überschritt Meyer Emil an Brett 2 gegen Unternäher in gewonnener Stellung die Zeit - noch 5 Züge wären zu spielen gewesen. Er hatte mit Erfolg die Stellung kompliziert, bis der Gegner den Faden verlor - aber dabei war die Zeit verronnen. Lange sah es dann so aus, als könnte Semenov Jouri mit Schwarz gegen Bueche Pierre Yves ein Endspiel mit Bauernmehrheit, aber mit einem Springer weniger, halten, doch statt passiv abzuwarten, forcierte er die eigenen Bauern und verlor. Nicht plötzlich, aber doch überraschend hiess nun 2.5:2,5.
In der Zwischenzeit hatte sich Maria Grandjean an Brett 1 mit Weiss gegen von Niederhäusern in einem Turmendspiel zwei Bauern Vorsprung erspielt - aber der Sieg wollte erdauert sein. Bedrohlich neigte sich die Zeit zu Ende, aber Maria's Sorgfalt - immerhin bei leisem Nervenflattern gegen Schluss - gab den Ausschlag, ihrem Sieg war es zu verdanken, dass schliesslich gegen Court ein 3,5:2,5 Resultat herausschaute und damit der Aufstieg in die 3. Liga.

R. Ha.